Warum eine Kanzlei eine eigene Website-Linie braucht
Die meisten Mandanten wählen eine Kanzlei, bevor sie das erste Mal anrufen. Bei einer Kündigung, einer Trennung oder nach einem Unfall tippen sie „Rechtsanwalt Rostock" oder „Anwalt Rostock" ins Handy. Sie prüfen Profile und Websites — und nehmen die Kanzlei, die seriös, erreichbar und kompetent wirkt. Eine veraltete oder fehlende Website verliert in diesem Moment Mandate, ganz gleich wie gut die juristische Arbeit ist.
Websites für Anwälte folgen eigenen Regeln, die ein allgemeiner Webdesigner oft nicht kennt: das anwaltliche Werberecht, der Umgang mit vertraulichen Daten und die richtige Darstellung von Fachanwaltstiteln. Deshalb passen wir unser Webdesign aus Rostock auf die Besonderheiten Ihres Kanzleialltags an.
Im kostenlosen Erstgespräch klären wir, was Ihre Kanzlei online braucht — jetzt unverbindlich anfragen.
Seriosität schafft Vertrauen — vor dem ersten Gespräch
Was erwartet ein Mensch, der einen Anwalt sucht? Er steht meist unter Druck und wünscht sich vor allem Verlässlichkeit — genau hier entscheidet Ihre Website. Echte Fotos der Räume und der Personen schaffen Vertrauen — so weiß der Mandant sofort, wem er sein Anliegen anvertraut. Ein Model aus einer Bilddatenbank vor einem gestellten Bücherregal bewirkt das Gegenteil: Es fällt negativ auf und zerstört Vertrauen.
Wir gestalten Ihre Seite deshalb mit echten Inhalten: Wir zeigen die Anwältinnen und Anwälte mit Namen und Werdegang sowie die Kanzlei in echten Aufnahmen. Zudem erklären wir Ihre Rechtsgebiete verständlich und verzichten auf eine reine Paragrafenliste. So versteht ein Mandant schon vor dem Termin, ob er bei Ihnen richtig ist — und nimmt dadurch schneller Kontakt auf.
Werberecht: sachlich überzeugen statt anpreisen
Der Außenauftritt von Anwälten hat enge Grenzen. Genau hier machen viele allgemeine Agenturen Fehler. Das Gesetz erlaubt anwaltliche Werbung (§ 43b BRAO) — sie informiert sachlich über die berufliche Tätigkeit und zielt nicht auf ein einzelnes Mandat ab. Das Recht gestattet die Darstellung Ihrer Rechtsgebiete, Ihres Werdegangs und Ihrer Arbeitsweise ausdrücklich.
Irreführende oder reklamehafte Aussagen verletzen diese Vorgaben. Erfolgsversprechen, Superlative wie „beste Kanzlei Rostocks" oder unerlaubte Vergleiche gehören nicht auf die Website. Mit Mandantenstimmen werben Sie nur, wenn die Mandanten vorher ausdrücklich einwilligen.
Auch die Bezeichnung Ihrer Schwerpunkte unterliegt festen Regeln. Diese Übersicht zeigt, was gilt:
| Bezeichnung | Voraussetzung | Auf der Website | | -------------------------- | ----------------------------------------------------------- | ------------------------- | | Fachanwalt für … | von der Kammer verliehen, höchstens drei Rechtsgebiete | zulässig mit Titel | | Spezialist / Experte für … | Qualifikation mindestens auf Fachanwalts-Niveau nachweisbar | ohne Nachweis irreführend | | Tätigkeitsschwerpunkt | eigene Schwerpunktsetzung, keine Verleihung nötig | sachlich und unkritisch |
Wir schreiben Ihre Texte von Beginn an in diesem gesetzlichen Rahmen. Sie klingen sachlich und trotzdem überzeugend — das Berufsrecht fordert einen nüchternen Ton, und genau dieser Ton schafft Vertrauen bei den Mandanten. Unsere Arbeit ersetzt keine Rechtsberatung: Sie und Ihre Kammer beurteilen den Einzelfall weiterhin selbst, wir erleichtern Ihnen diese Prüfung aber erheblich.
Verschwiegenheit und Datenschutz: Mandantendaten von Anfang an geschützt
Kaum ein Beruf verlangt so viel Vertraulichkeit wie der des Anwalts. Das Gesetz verankert die Verschwiegenheitspflicht (§ 43a Abs. 2 BRAO) und bestraft Verstöße strikt (§ 203 StGB). Das gilt auch für die Website: Ein Kontaktformular überträgt schnell vertrauliche Angaben.
Wir setzen das Formular deshalb datensparsam um: Wir verschlüsseln die Übertragung, hosten in Deutschland und fragen bewusst keine Falldetails ab — wir erfassen nur Informationen für die erste Kontaktaufnahme. Dazu integrieren wir eine klare, aktive Einwilligung und eine saubere Datenschutzerklärung. Als Dienstleister für Ihre Website übernehmen wir die Rolle des Auftragsverarbeiters und schließen den passenden Vertrag nach der DSGVO ab. So bleibt der Datenweg vom ersten Kontakt an nachvollziehbar.
Ob Sie eine bestehende Website prüfen lassen oder ganz neu starten — im kostenlosen Erstgespräch schauen wir gemeinsam darauf, was für Ihre Kanzlei zu tun ist.
Auf dem Smartphone gefunden — und kontaktiert
Die meisten Menschen suchen ihren Anwalt am Handy, oft abends und unter Zeitdruck. Eine Kanzlei-Website funktioniert deshalb zuerst auf dem Smartphone optimal: Sie lädt schnell, ist gut lesbar und macht die Telefonnummer sowie den Kontakt-Button mit einem Daumentipp erreichbar. Die Ladezeit der Seite ist kein technisches Detail — sie entscheidet, ob jemand bleibt oder zur nächsten Kanzlei weiterzieht.
Wir bauen jede Seite zuerst für das Smartphone und optimieren die Ladezeit von Anfang an. Der Kontakt-Button bleibt beim Scrollen sichtbar, ein Tipp auf die Nummer startet den Anruf. So wird aus einem Besuch auf dem Handy tatsächlich eine Mandatsanfrage.
In Rostock lokal sichtbar
Eine gute Website nützt wenig, wenn niemand sie findet. Das Zusammenspiel aus Website und Google-Unternehmensprofil bildet den stärksten Hebel für die lokale Mandantengewinnung: Das Profil bringt den ersten Kontakt über die Kartensuche, die Website überzeugt im zweiten Schritt. Beide Plattformen zeigen dieselben, stimmigen Informationen — das reicht von der Adresse am Neuen Markt oder in der Kröpeliner Straße bis zu den Sprechzeiten.
Außerdem lohnt sich eine eigene, sachliche Seite für jedes Rechtsgebiet, etwa „Familienrecht Rostock", „Arbeitsrecht Rostock" oder „Verkehrsrecht Rostock". Mandanten finden Sie so nicht nur unter Ihrem Namen — sie stoßen auch dann auf Ihre Seite, wenn sie gezielt nach dem passenden Rechtsgebiet in der Region suchen. Wie lokale Auffindbarkeit über Google im Detail funktioniert, beschreibt unser Ratgeber zum Google-Unternehmensprofil in Rostock. Prüfen Sie im kostenlosen Erstgespräch, wie sichtbar Ihre Kanzlei aktuell ist.
Rechtssicher aufgesetzt: Impressum, Datenschutz, Barrierefreiheit
Ein berufsrechtlich sauberer Auftritt spart Ärger und wirkt professionell. Wir richten Ihre Seite von Anfang an daran aus:
- Impressum: Neben den allgemeinen Angaben nach § 5 DDG (dem Nachfolger des früheren § 5 TMG) gehören für Anwälte die gesetzliche Berufsbezeichnung samt verleihendem Staat, die zuständige Rechtsanwaltskammer, ein Hinweis auf die berufsrechtlichen Regelungen (BRAO, BORA, RVG, FAO) und die Berufshaftpflichtversicherung ins Impressum. Wir legen diese Pflichtseiten korrekt an.
- Datenschutz (DSGVO): Dazu ergänzen wir eine Datenschutzerklärung und einen Cookie-Hinweis, der Google Maps, Schriften oder andere Drittanbieter-Dienste erst nach Zustimmung lädt.
- Barrierefreiheit (BFSG): Für die meisten Kanzleien greift bei der Barrierefreiheit keine gesetzliche Pflicht — das Gesetz nimmt reine Info-Websites und Kleinstunternehmen ohnehin aus. Auf Wunsch gestalten wir die Seite trotzdem barrierefrei nach WCAG 2.1 AA: Das schafft eine bessere Nutzbarkeit und mehr Reichweite.
So erhalten Sie einen Auftritt, der überzeugt und rechtlich sauber aufgestellt ist.
Ablauf und Kosten
Eine Kanzlei-Website startet bei 1.990 € auf Basis unserer Unternehmens-Website. Zusätzliche Rechtsgebietsseiten und weitere Funktionen ergänzen wir je nach Aufwand. Vor der Beauftragung erhalten Sie einen Festpreis: Wir nutzen keine Vorlagen von der Stange und berechnen keine laufenden Lizenzkosten — Sie zahlen lediglich die üblichen Gebühren für Domain und Hosting. Domain, Hosting und Quellcode laufen auf Ihren Namen, sodass Sie den Dienstleister jederzeit wechseln können. Die Details stehen auf der Preise-Seite, alle Preise netto.
Der Weg dahin verläuft überschaubar und dauert meist einige Wochen: Zuerst planen wir im Erstgespräch die Struktur und die Inhalte, danach passen wir das Design in zwei Abstimmungsrunden an, dann folgt der Launch samt lokaler Sichtbarkeit. Nach dem Launch weisen wir Sie in die Pflege ein und begleiten Sie zwölf Monate mit Support. Überlegen Sie, Ihre Kanzlei-Homepage neu aufzusetzen? Melden Sie sich unverbindlich — wir schauen gemeinsam, was für Ihre Kanzlei sinnvoll ist.

