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seoevolution
Webdesign · 18. Juni 2026

Website erstellen lassen — der Ablauf in 6 Phasen

Website erstellen lassen — so läuft es wirklich ab: die 6 Phasen, realistische Zeitangaben und was Sie als Kunde konkret liefern müssen.

Marcus Lindow8 Min Lesezeit
Titelgrafik von seoevolution.de zum Ablauf einer Website-Erstellung in sechs Phasen, dargestellt durch sechs nummerierte Kreise auf dunklem Hintergrund

Eine schlanke Website für einen Kleinbetrieb entsteht in der Regel in vier bis acht Wochen — in sechs Phasen, von der ersten Anforderungsliste bis zur Freischaltung. Wer das Muster kennt, vermeidet die häufigsten Überraschungen. Dieser Artikel zeigt, wie das Website-erstellen-lassen in der Praxis abläuft, was Sie selbst beitragen müssen — und welche Option (Baukasten, Freelancer oder Agentur) für Ihren Betrieb passt.

Warum der Ablauf entscheidet, ob aus sechs Wochen ein halbes Jahr wird

Fast jedes verzögerte Website-Projekt hat dieselbe Ursache: Nicht das Webdesign ist zu langsam, sondern die Inhalte kommen zu spät. Texte, Fotos und das fertige Logo warten aufeinander. Wer das vorher weiß, ist im Vorteil.

In Rostock erlebe ich das quer durch alle Branchen: der Elektriker aus Lütten Klein, der nicht weiß, was er auf die „Über uns"-Seite schreiben soll. Die Physiotherapeutin aus dem Reutershagen, die ihre Leistungen erst beim dritten Gespräch in Worte fasst. Das ist kein Vorwurf — wer den ganzen Tag sein Handwerk ausübt, hat selten Zeit, darüber nachzudenken, wie er es erklärt. Aber genau dafür braucht es einen klaren Plan.

Die 6 Phasen — mit realistischen Zeitangaben

Jedes Website-Projekt ist anders. Aber der grobe Bogen ist immer gleich. Die Phasen laufen teils parallel ab — deshalb kommt eine schlanke Website trotz der Einzelzeiträume in vier bis acht Wochen über die Ziellinie:

Phase 1: Erstgespräch und Anforderungen (1 Woche)

Bevor irgendjemand einen Strich zeichnet oder eine Zeile schreibt, klären wir: Was soll die Website leisten? Wer ist Ihre Kundschaft? Welche Unterseiten brauchen Sie? Was hat bisher nicht funktioniert?

Das Ergebnis ist kein schöngeistiges Konzeptpapier, sondern eine klare Liste: Seiten, Funktionen, Ziele, Grenzen. Und die erste Einschätzung zum Zeitrahmen.

Was Sie als Kunde in Phase 1 liefern: Ihre Ziele, Beispiel-Websites, die Ihnen gefallen (oder ausdrücklich nicht gefallen), und Ihr vorhandenes Material — Logo, Fotos, wenn schon vorhanden.

Phase 2: Konzept und Seitenstruktur (1–2 Wochen)

Auf Basis des Erstgesprächs entsteht die Seitenstruktur: Welche Unterseiten gibt es, welche Inhalte gehören wohin? In dieser Phase entstehen oft erste Skizzen des Seitenaufbaus (grobe Entwürfe, noch kein fertiges Design).

Gleichzeitig — und das ist entscheidend — beginnen viele Projekte hier mit der Text-Arbeit auf Kundenseite. Wer wartet, bis alle Texte fertig sind, bevor das Design beginnt, verliert Zeit. Parallel ist besser.

Was Sie als Kunde in Phase 2 liefern: Rückmeldungen zur Seitenstruktur und den ersten Entwürfen. Erste Textentwürfe für die wichtigsten Seiten.

Phase 3: Design und Rückmeldungen (2–3 Wochen)

Das Design legt fest, wie Ihre Website aussieht: Farben, Schriften, Bilder und der Aufbau der Startseite. Die erste Version zeigt in der Regel eine oder zwei Beispielseiten, nicht die komplette Website.

Diese Phase enthält fast immer mindestens eine Abstimmungsrunde. Das ist normal und gewollt — kein Design trifft auf Anhieb jeden Geschmack. Entscheidend ist aber: Rückmeldungen helfen nur, wenn sie konkret sind. „Moderner bitte" hilft nicht. „Die blaue Farbe ist zu dunkel, lieber heller" hilft. Am besten sagen Sie, was Ihnen an einer bestimmten Stelle nicht gefällt und woran es liegt — zum Beispiel: „Die Schrift auf der Startseite ist mir zu klein."

Was Sie als Kunde in Phase 3 liefern: Klare, konkrete Rückmeldungen innerhalb der vereinbarten Frist — typisch fünf bis sieben Werktage.

Phase 4: Technische Umsetzung und Inhalte (3–5 Wochen)

Das bestätigte Design wird gebaut — in WordPress (dem weltweit am häufigsten genutzten Content-Management-System (CMS), und einem, bei dem Sie danach selbst Texte ändern können) oder einem vergleichbaren System. Gleichzeitig werden alle Inhalte eingebaut: Texte, Fotos, ggf. ein Kontaktformular oder eine Karteneinbindung.

Das ist die Phase, in der fehlende Inhalte am teuersten werden — weil der Webdesigner auf Ihre Texte wartet, statt weiterarbeiten zu können.

Was Sie als Kunde in Phase 4 liefern: Alle finalen Texte, alle Fotos in guter Auflösung, Ihre Zugangsdaten zur Domain (Ihrer Webadresse, z.B. bei IONOS, Strato).

Phase 5: Test und rechtliche Pflichten (1–2 Wochen)

Bevor die Website freigeschaltet wird, wird sie geprüft: Funktioniert das Kontaktformular? Lädt die Seite auf dem Smartphone genauso wie auf dem Computer? Stimmen Impressum und Datenschutzerklärung?

Rechtlich: Impressum und Datenschutzerklärung sind in Deutschland keine Kür — sie sind Pflicht. Ein fehlendes oder fehlerhaftes Impressum kann abgemahnt werden. Wer hier spart, spart am falschen Ende.

Seit 2025 kommt ein weiteres Thema dazu: Barrierefreiheit. Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) gilt seit dem 28. Juni 2025 und schreibt vor, dass bestimmte digitale Angebote für Menschen mit Einschränkungen nutzbar sein müssen. Für reine Dienstleistungs-Websites von Kleinstunternehmen greift nach aktueller Rechtslage eine Ausnahme — die genauen Voraussetzungen und Sonderfälle (eigener Online-Shop, regulierte Produkte) stehen in der FAQ am Ende des Artikels.

Eine neue Website ist in jedem Fall der richtige Zeitpunkt, das Thema sauber aufzusetzen, statt es später nachrüsten zu müssen.

Was Sie als Kunde in Phase 5 liefern: Klärung offener rechtlicher Punkte (Datenschutzbeauftragter, Handelsregister-Eintrag o.ä.) und finales Freigabe-Signal.

Phase 6: Veröffentlichung und Übergabe (1 Woche)

Die Website geht online. Die Domain zeigt auf die neue Seite, das SSL-Zertifikat (das Schloss-Symbol im Browser) ist aktiv. Sie erhalten eine kurze Einweisung, wie Sie selbst Texte und Bilder ändern können.

Was viele vergessen: Die Veröffentlichung ist nicht das Ende. Eine neue Website braucht einen Anstoß bei Google: Das Einreichen zur Indexierung über die Google Search Console kann dafür sorgen, dass Google die neue Seite früher findet, statt darauf zu warten, dass Google von selbst vorbeikommt.

Was Sie als Kunde in Phase 6 liefern: Den letzten Klick — und ein kurzes Okay, dass alles passt.

Was Sie selbst mitbringen — und was ich übernehme

Die häufigste Frage lautet: „Was muss ich eigentlich selbst tun?" Hier ist die klare Antwort:

| Was Sie liefern | Was ich übernehme | | -------------------------------------------- | ---------------------------------- | | Logo (oder Entscheidung: neues Logo?) | Technische Umsetzung | | Texte für die wichtigsten Seiten | Design (Farben, Schriften, Aufbau) | | Fotos von Betrieb, Team, Leistungen | Einbau aller Inhalte | | Zugangsdaten zur Domain | Impressum und Datenschutz-Vorlage | | Rückmeldungen innerhalb vereinbarter Fristen | Funktionsprüfung und Testphase | | Finales Freigabe-Signal | Veröffentlichung und Übergabe |

Wer keine Texte hat oder keine Zeit, sie zu schreiben, kann das auslagern — entweder an mich oder an einen Texter. Das kostet, löst aber das häufigste Verzögerungsproblem.

Selbst machen, Baukasten, Freelancer oder Agentur — was passt zu Ihrem Betrieb?

Wer eine Website erstellen lassen will, steht am Anfang vor einer Grundsatzfrage: Wer baut das eigentlich? Und falls es nicht der Baukasten sein soll — welcher Dienstleister passt: Freelancer oder Agentur?

Baukasten (Wix, IONOS, Jimdo): Günstig im Monatsabo, schnell eingerichtet, kein Entwickler nötig. Wer selbst baut, spart Geld, braucht aber Zeit und kommt schnell an die Grenzen. Individuelle Funktionen, ein professionelles Design oder ein sauberes Impressum sind damit schwer umzusetzen — sei es, weil der Baukasten es nicht hergibt, sei es, weil es Zeit und Übung braucht, die kaum jemand nebenbei hat. Als Einstieg für ein Test-Projekt geeignet; als langfristige Lösung für einen Betrieb, der damit Anfragen generieren will, selten ausreichend.

Freelancer oder Einzelkämpfer: Ein Ansprechpartner, kein Ticket-System. Das passt für die meisten Kleinbetriebe gut: Sie reden direkt mit der Person, die auch baut, und bekommen eine maßgeschneiderte Website statt einer Vorlage von der Stange. Typisches Spektrum: fünf bis zehn Unterseiten, WordPress, Festpreis. In Rostock und MV gibt es eine gute Auswahl — von Webdesignern, die auf bestimmte Branchen spezialisiert sind, bis zu Generalisten.

Agentur: Mehr Kapazität für größere Projekte — sinnvoll bei komplexen Shops, mehrsprachigen Seiten oder wenn mehrere Gewerke (Design, Text, SEO, Programmierung) unter einem Dach laufen sollen. Dafür gibt es mehr Leute, mit denen Sie sich abstimmen müssen, höhere Stundensätze und oft längere Vorlaufzeiten. Für fünf bis zehn Unterseiten ist das in der Regel mehr Apparat als nötig.

Selbst erstellen: Eine Website selbst erstellen ist mit WordPress, ausreichend Zeit und Lernbereitschaft grundsätzlich möglich. Realistisch ist: Die meisten Betriebsinhaber haben weder das Zeit-Budget noch die Geduld, ein professionelles Ergebnis selbst zu bauen — und unterschätzen, was ein gutes Design, eine saubere Technik und ein überzeugender Text zusammen leisten.

Für einen Betrieb in Warnemünde, der fünf Unterseiten, Kontaktformular und ein ordentliches Impressum braucht, ist ein erfahrener Einzelner oft die praktischste und direkteste Lösung.

Was eine Website kostet — und was danach kommt

Was den Preis einer Website treibt: Anzahl der Unterseiten und wie aufwändig die einzelnen Seiten sind, ob ein Online-Shop oder ein Buchungssystem dazukommt, ob Texte geschrieben und Fotos gemacht werden müssen, und wie viele Abstimmungsrunden einkalkuliert sind. Eine Website ist dabei eine Investition, keine bloß laufende Ausgabe — sie soll über Jahre Anfragen bringen.

Jenseits der Erstellungskosten kommen laufende Kosten dazu, die viele vergessen: Hosting (der Server, auf dem Ihre Website gespeichert ist, typisch 5–25 Euro monatlich, je nach Anbieter und Leistung), die Domain (typisch 5–20 Euro pro Jahr), und bei Bedarf regelmäßige Wartung. Auch die Plugins und das WordPress-System brauchen regelmäßige Updates. Wer das aus dem Blick verliert, bemerkt es spätestens, wenn die Website nach zwei Jahren auf einmal langsam wird oder Sicherheitsupdates ausbleiben.

Konkrete Hausnummern stehen offen auf der Preisseite — ich nenne dort keine Pauschalbeträge, weil jeder Betrieb andere Anforderungen hat, aber Sie sehen, was ein Festpreisprojekt kostet und wie es sich zusammensetzt.

Was bei mir in Rostock anders läuft — Festpreis statt Stundenzettel

Ich bin Marcus Lindow und mache Webdesign und SEO für kleine Betriebe in Rostock und MV. In der Praxis sieht es bei vielen Anbietern so aus: Ein Angebot mit einer Preisspanne, und am Ende wird nach Stunden abgerechnet. Typisches Branchenbeispiel: Angenommen, ein Angebot lautet anfangs auf 3.000 Euro — am Ende landet die Rechnung bei 4.800, weil die Abstimmungsrunden mehr Zeit gekostet haben als geplant, weil Texte noch mal geändert wurden, weil ein Zusatzmodul (z.B. ein Buchungskalender) nachträglich eingebaut werden musste.

Das ist kein Betrug. Es ist das Stundensatz-Modell.

Ich arbeite mit Festpreisen. Das bedeutet: Ein Projekt hat einen definierten Umfang — konkret im Angebot beschrieben: Anzahl Unterseiten, Abstimmungsrunden, welche Funktionen enthalten sind. Wer mehr will (zum Beispiel ein Shop, der nicht von Anfang an besprochen wurde), bespricht das separat — aber der vereinbarte Umfang bleibt der vereinbarte Preis. Was das im Detail bedeutet und wann ein Stundensatz trotzdem die bessere Wahl ist, steht im Artikel zu Webdesign-Preisen — Festpreis oder Stundensatz?.

Für Betriebe in Rostock und MV hat das einen praktischen Vorteil: Sie können die Website in der Kalkulation einplanen, ohne einen Puffer für Unvorhergesehenes einzubauen.

Typische Stolperstellen — wo Projekte ins Stocken geraten

Das passiert in fast jedem Website-Projekt, das sich verzögert:

  • Texte fehlen kurz vor dem Ziel. Die Startseite steht, das Design ist fertig — aber die „Über uns"-Seite liegt seit drei Wochen als leeres Dokument auf dem Rechner. Die Lösung: Texte vor Projektstart schreiben, nicht nebenbei.
  • Das Logo ist noch nicht fertig. Ein neues Logo braucht Zeit. Wenn Logo und Website parallel entstehen, verzögert sich beides. Besser: Logo zuerst.
  • Rückmeldungen kommen zu spät oder sind zu vage. „Irgendwie nicht meins" ist keine Rückmeldung, mit der gearbeitet werden kann. Konkret benennen, was nicht stimmt — das spart eine Runde.
  • Domain-Zugangsdaten sind unklar. Wer die Domain vor Jahren irgendwo registriert hat und die Zugangsdaten nicht mehr findet, sorgt für Verzögerungen bei der Veröffentlichung. Vor Projektstart klären.
  • Nachträgliche Umfangserweiterungen. „Können Sie noch einen kleinen Shop einbauen?" — das ist kein kleiner Zusatz. Was nach dem Erstgespräch dazukommt, kostet Zeit und Geld. Anforderungen zu Beginn vollständig klären.

Was bei einer neuen Website nicht funktioniert

  • Eine neue Website allein bringt keine Anfragen. Wer erwartet, dass eine schöne Website automatisch nach oben bei Google rutscht, wird enttäuscht. Google braucht Zeit und Signale — eine neue Website ist ein Anfang, kein Ergebnis. Wer gezielt bei Google gefunden werden will, braucht parallel dazu eine Strategie für Suchmaschinen-Sichtbarkeit. Mehr dazu auf der Seite zur Website-Erstellung in Rostock.
  • Baukasten-Seiten für ein paar Euro im Monat. Das sind fertige Vorlagen mit Ihrem Logo — kein eigenes Website-Projekt. Wer sich damit zufriedengibt, hat kein Problem damit. Wer erwartet, dass so eine Website für seinen Betrieb arbeitet, hat ein Problem.
  • Fotos von der Handykamera. Eigene Fotos sind gut. Fotos aus dem Dunkeln mit Finger am Rand sind es nicht. Ein halber Tag mit einem Fotografen aus der Rostocker KTV oder Warnemünde zahlt sich aus.
  • Texte schreiben lassen ohne Vorgaben. Ein Texter kann keine Texte für eine Bäckerei schreiben, die er nicht kennt. Wer Texte auslagert, muss trotzdem eine Grundlage liefern: Was macht Sie aus, was sind Ihre besten Kunden, was unterscheidet Sie von anderen?
  • Darauf warten, dass alles perfekt ist. Viele Betriebe schieben den Website-Start auf, weil noch ein Foto fehlt oder der passende Satz für die Startseite noch nicht steht. Warten verbessert nichts. Es ist besser, jetzt mit dem zu starten, was Sie haben, als auf den perfekten Moment zu warten.

Was bleibt

Eine professionelle Website entsteht nicht in einer Woche. Aber sie scheitert auch nicht an der Technik — sie scheitert an fehlenden Inhalten und unklaren Erwartungen. Wer die sechs Phasen kennt und eine Website erstellen lässt, weiß vorher, wo es hakt, und kann gegensteuern.

Ein Beispiel aus der Praxis

Wie das konkret aussieht, zeigt ein Projekt aus Güstrow. Eine Physiotherapie-Praxis war vor Ort seit Jahren bekannt, hatte aber keine Website, die ihre Leistungen zeigte — Termine liefen ausschließlich übers Telefon. Im Erstgespräch war schnell klar, was die Seite leisten sollte: die Behandlungen verständlich erklären und Patienten ohne Umweg zur Terminanfrage führen.

Geliefert hat die Praxis das, worauf es bei solchen Projekten ankommt: eine Liste der wichtigsten Behandlungen, ein paar Sätze zur eigenen Arbeitsweise und Praxisfotos. Den Rest — die Seitenstruktur, das Design, die Texte in Form bringen und die lokale Sichtbarkeit in Güstrow — habe ich übernommen. Von der ersten Anforderungsliste bis zur Freischaltung vergingen rund sechs Wochen, zum vorher vereinbarten Festpreis. Für eine Praxiswebsite in diesem Umfang — fünf bis acht Seiten mit Leistungen, Kontakt und Terminanfrage — liegt der Festpreis bei rund 2.000 Euro, vorher vereinbart und ohne Überraschungen am Ende. Das Ergebnis sehen Sie unter Physiotherapie Zemke-Lahl.

Wenn Sie wissen wollen, was eine Website für Ihren Betrieb kosten würde und wie der Ablauf bei mir konkret aussieht, schauen Sie auf die Preisseite oder schreiben Sie mir kurz über das Kontaktformular. Eine erste Einschätzung dauert in der Regel nicht länger als ein kurzes Gespräch.


Quellen:

Häufig gestellte Fragen

Wie lange dauert es, eine Website erstellen zu lassen?
Das hängt vom Umfang ab. Eine schlanke Website mit fünf bis acht Unterseiten ist in vier bis acht Wochen realisierbar — wenn alle Inhalte rechtzeitig bereitstehen. Die Phasen laufen dabei teils parallel, die Gesamtdauer ist kürzer als die Summe der Einzelphasen. Bei komplexeren Projekten mit Shop, Buchungssystem oder umfangreichen Inhalten sollten Sie eher zehn bis vierzehn Wochen einplanen. Die häufigste Ursache für Verzögerungen ist nicht das Webdesign, sondern fehlende Texte oder Fotos auf Kundenseite.
Was muss ich als Kunde für eine neue Website selbst liefern?
Mindestens: ein Logo (oder die Entscheidung, eines anfertigen zu lassen), Texte für die wichtigsten Seiten, Fotos von Betrieb oder Leistungen und Ihre Zugangsdaten zur Domain (Ihrer Webadresse, z.B. meinbetrieb.de). Viele Webdesigner helfen bei den Texten — aber das kostet Zeit und oft Geld extra. Wer seine Texte selbst mitbringt, spart beides.
Was kostet eine professionelle Website für einen kleinen Betrieb?
Eine schlanke Firmenwebsite mit wenigen Unterseiten liegt erfahrungsgemäß im unteren bis mittleren vierstelligen Bereich. Nach oben gibt es kaum Grenzen, sobald ein Online-Shop oder ein Buchungssystem dazukommt. Ein Festpreis-Angebot auf Basis Ihrer konkreten Anforderungen ist aussagekräftiger als jede Pauschalzahl aus dem Netz — was den Preis treibt und was typische laufende Kosten sind, steht weiter unten in diesem Artikel.
Was ist der Unterschied zwischen Festpreis und Stundensatz beim Webdesign?
Beim Festpreis tragen Sie als Kunde kein Risiko, dass der vereinbarte Umfang teurer wird. Was nach dem Erstgespräch dazukommt, wird separat besprochen. Beim Stundensatz zahlen Sie exakt das, was gearbeitet wurde — das ist fairer bei Projekten mit unklarem Umfang oder laufender Pflege. Mehr dazu steht im Artikel zu Festpreis versus Stundensatz.
Gilt die Barrierefreiheitspflicht auch für meinen kleinen Betrieb?
Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) gilt seit dem 28. Juni 2025. Als Kleinstunternehmen können Sie nach aktueller Rechtslage die gesetzliche Ausnahme nutzen — das gilt für Betriebe mit weniger als zehn Beschäftigten, deren Jahresumsatz oder Bilanzsumme zwei Millionen Euro nicht übersteigt. Beide Voraussetzungen müssen erfüllt sein: die Mitarbeiterzahl und die Finanzgrenze. Diese Ausnahme greift auch für den eigenen Online-Shop, weil der Shop als digitale Dienstleistung gilt. Größenunabhängig betroffen sind dagegen Hersteller und Händler bestimmter regulierter Produkte (zum Beispiel E-Book-Reader, Smartphones oder Router) — dort greift die Ausnahme nicht. Im Zweifel lohnt eine kurze rechtliche Klärung. (Quelle: Bundesfachstelle Barrierefreiheit)
Agentur, Freelancer oder Baukasten — was passt für einen kleinen Betrieb?
Baukästen (Wix, IONOS, Jimdo) sind günstig im Monatsabo und schnell eingerichtet, aber selten individuell genug für einen Betrieb, der damit Anfragen generieren will. Ein Freelancer oder Einzelkämpfer bietet einen direkten Ansprechpartner ohne Ticket-System — das passt für die meisten Kleinbetriebe gut. Eine Agentur hat mehr Kapazität für größere Projekte, aber Sie reden dort nicht mehr direkt mit der Person, die baut, sondern über mehrere Stationen — und zahlen höhere Stundensätze. Für fünf bis zehn Unterseiten ohne komplexen Shop ist ein erfahrener Einzelner oft die praktischere Wahl.
Kann ich die Website nach der Erstellung selbst pflegen?
Ja — das ist bei WordPress der Regelfall. Sie können selbst Texte ändern, Bilder austauschen und neue Inhalte anlegen, ohne Programmierkenntnisse. Eine kurze Einweisung gehört zur Übergabe. Für größere Umbauten oder neue Funktionen kommen die meisten Betriebe dann wieder auf ihren Webdesigner zu.
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