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seoevolution
Webdesign · 30. Juni 2026

Was Website-Wartung im Jahr kostet — und was drin sein muss

Website-Wartung kostet im Jahr meist 950 bis 1.800 €. Was im Preis steckt, was ein fairer Vertrag enthält und woran Sie eine leere Pauschale erkennen.

Marcus Lindow11 Min Lesezeit
Titelgrafik von seoevolution.de zu den Jahres-Kosten der Website-Wartung mit Schraubenschlüssel und Euro-Zeichen am Browser-Fenster

Sie haben ein Wartungsangebot im Postfach — „Pflege Ihrer Website, 99 € im Monat" — und fragen sich: Ist das fair, oder zahle ich für nichts? Die kurze Antwort vorweg: Website-Wartung kostet bei einem Dienstleister im Jahr meist zwischen 950 und 1.800 € — für eine normale Firmen-Website auf WordPress. Nach unten beginnt der Markt bei etwa 600 € im Jahr für ein einfaches Update-Paket, nach oben reicht er bis 3.600 € für eine geschäftskritische Seite. Hosting und Domain kommen mit rund 120 bis 320 € im Jahr separat dazu. Ob Ihr Angebot fair ist, erkennen Sie aber nicht am Preis allein, sondern an sechs konkreten Leistungen. Dieser Artikel zeigt beide Jahres-Zahlen und woran Sie eine leere Pauschale erkennen.

Was Website-Wartung im Jahr kostet — die Zahlen

Die meisten Antworten im Netz nennen einen Monatspreis. Wer ein Jahresbudget plant, rechnet das selbst um — und übersieht dabei oft, wie schnell aus „nur 150 € im Monat" 1.800 € im Jahr werden. Deshalb hier beide Werte nebeneinander, gestaffelt nach Umfang:

Paket-Stufepro Monatpro Jahr
Einfach (Updates + Backups)50–100 €600–1.200 €
Standard (+ Ausfall-Überwachung, Änderungen)100–200 €1.200–2.400 €
Geschäftskritisch (+ zugesagte Reaktionszeit)200–300 €2.400–3.600 €

Diese Spannen sind eine Marktorientierung, kein Festpreis — der endgültige Preis hängt vom Umfang und der Technik Ihrer Seite ab. Bei mir ist die Pflege ein Festpreis ab 79 € im Monat (rund 950 € im Jahr), monatlich kündbar und ohne Mindestlaufzeit; was in den Stufen steckt — von wöchentlichen Updates über tägliche Backups bis zur Sicherheits-Überwachung —, steht offen auf der Preisseite.

Alle Preise verstehen sich netto, zzgl. 19 % Umsatzsteuer. Wer als Kleinunternehmer keine Umsatzsteuer verrechnet, zahlt den Bruttopreis: Aus 100 € netto werden dann 119 € brutto. Wichtig ist die Trennung von den Erstellungskosten. Was die einmalige Erstellung einer Website kostet, steht im Beitrag zu den Kosten einer Homepage für kleine Betriebe. Hier geht es nur um den laufenden Posten danach: die Pflege.

Warum eine Website überhaupt Wartung braucht

Eine Website ist kein Plakat, das man einmal aufhängt. Sie besteht aus Software, und Software bekommt mit der Zeit Sicherheitslücken. Das gilt besonders für WordPress, das System hinter über 40 Prozent aller Websites weltweit. Diese Verbreitung macht es auch zum häufigsten Ziel: In einer Auswertung gehackter Seiten für 2023 entfielen die allermeisten Infektionen auf WordPress — laut dem Sicherheitsanbieter Sucuri rund 95 Prozent. Sucuri verkauft selbst die Bereinigung gehackter Seiten, liest die Zahl also nicht ganz neutral; und sie spiegelt vor allem die schiere Menge an WordPress-Seiten, nicht eine besondere Schwäche des Systems.

Entscheidend ist ein anderer Wert aus derselben Auswertung: Bei 39,1 Prozent der infizierten Seiten war das System hinter der Seite zum Zeitpunkt des Angriffs veraltet. Anders gesagt: Ein großer Teil der gehackten Seiten lief auf einem Stand, den ein einziges Update geschlossen hätte. Genau das ist die Aufgabe der Wartung: bekannte Lücken zeitnah schließen, bevor sie jemand ausnutzt.

Der Vergleich, der hier am besten passt, ist die Inspektion am Firmenwagen. Eine Website, die zwei Jahre keine Updates bekommt, fällt nicht sofort aus — sie wird langsam, unsicher und irgendwann zum Risiko. Die Reparatur einer gehackten Seite, samt Bereinigung und Wiederherstellung, kostet in der Praxis schnell mehrere Hundert Euro — und damit oft mehr als ein ganzes Jahr Pflege. Wartung bringt keine neuen Anfragen. Sie verhindert die schlechten Tage: den Ausfall mitten in der Auftragssaison, das wochenlang defekte Kontaktformular, die Seite, die plötzlich Schadsoftware an Ihre Besucher weitergibt.

Was in einen fairen Wartungsvertrag gehört — sechs Bausteine

„Wartung und Pflege, 99 € im Monat" steht in vielen Angeboten. Was damit gemeint ist, steht selten dabei. Ein fairer Vertrag benennt konkrete Leistungen. Diese sechs Bausteine gehören hinein:

  1. Sicherheits-Updates mit Frist. Nicht nur „wir halten alles aktuell", sondern eine klare Zusage, wie schnell kritische Lücken geschlossen werden — gute Dienstleister schaffen das innerhalb von 24 bis 48 Stunden. Ohne Frist ist das Update-Versprechen wenig wert.
  2. Getestete Backups. Ein Backup ist eine vollständige Kopie Ihrer Seite samt Datenbank. Drei Fragen entscheiden über den Wert: Wie oft wird gesichert, liegt die Kopie auf einem getrennten Server, und wird die Wiederherstellung regelmäßig getestet? Eine nie getestete Sicherung ist keine Sicherheit, sondern Hoffnung.
  3. Ausfall-Überwachung. Ein System, das Ihre Seite alle paar Minuten prüft und bei einem Ausfall sofort meldet. Ohne diese Überwachung bleibt ein Absturz am Samstagabend bis Montag unbemerkt — und in der Zeit schickt niemand ein Formular ab.
  4. Zeitkontingent für kleine Änderungen. Neue Telefonnummer, geänderte Öffnungszeiten, ein neuer Mitarbeiter auf der Team-Seite. Ein solider Vertrag enthält ein festes Kontingent — etwa zwei Stunden im Monat —, statt jede Kleinigkeit einzeln in Rechnung zu stellen.
  5. Zugesagte Reaktionszeit. „Wir kümmern uns schnell" ist keine Zusage. Fragen Sie nach einer Zahl: Bis wann meldet sich jemand, wenn die Seite abstürzt oder das Formular klemmt? Am selben Werktag, innerhalb von vier Stunden? Das gehört schriftlich in den Vertrag.
  6. Tätigkeitsnachweis. Sie zahlen für Arbeit, die Sie nicht sehen. Ein kurzer Bericht — welche Updates liefen, welche Backups erfolgreich waren, ob etwas auffiel — schafft Vertrauen. Drei Zeilen genügen. Wer gar nichts berichtet, verlangt Geld für eine Leistung, die Sie nicht nachprüfen können.

Ein Punkt, der in vielen älteren Verträgen fehlt, wird zunehmend wichtig: rechtliche Aktualisierungen. Cookie-Banner, Datenschutz- und Impressums-Angaben müssen aktuell bleiben, wenn sich die Rechtslage ändert. Und das Thema Barrierefreiheit — Stichwort Barrierefreiheitsstärkungsgesetz, in Kraft seit Juni 2025 — betrifft immer mehr Anbieter, vor allem im Online-Verkauf. Klären Sie, ob solche Anpassungen im Pflegevertrag enthalten sind oder extra berechnet werden.

Diese Bausteine können Sie direkt ins Gespräch mitnehmen. Wenn Sie ein Angebot prüfen, stellen Sie dem Anbieter fünf Fragen — und hören Sie auf die Klarheit der Antwort:

  • „Wie schnell schließen Sie eine kritische Sicherheitslücke — in Stunden oder in Tagen?"
  • „Wie oft sichern Sie meine Seite, wo liegt die Kopie, und testen Sie die Wiederherstellung?"
  • „Auf wessen Namen laufen Domain, Hosting-Zugang und Login — auf meinen?"
  • „Wie viel Zeit für kleine Änderungen ist pro Monat enthalten?"
  • „Bekomme ich einen kurzen Bericht, was Sie gemacht haben?"

Wer auf diese fünf Fragen klare Zahlen nennt, meint es ernst. Wer ausweicht, verkauft eine leere Pauschale.

Was den Preis bestimmt — und welche Technik Ihre Seite hat

Warum kostet die eine Wartung 50 € und die nächste 250 € im Monat? Nicht, weil ein Anbieter willkürlich mehr verlangt — die teurere Seite macht schlicht mehr Arbeit. Der größte Hebel ist die Technik. Und genau die sollten Sie zuerst kennen.

Der entscheidende Unterschied: Läuft Ihre Seite auf WordPress mit vielen Zusatzmodulen, oder ist sie eine einfache, fest gebaute Seite, die sich nicht selbst aktualisiert? Zusatzmodule — oft Plugins genannt — sind die kleinen Zusatzfunktionen einer Seite: der Cookie-Banner, das Kontaktformular, die Bildergalerie, ein Terminkalender. Jedes davon ist eigene Software, die Updates braucht und eine Lücke aufreißen kann. Je mehr Module, desto mehr Pflege.

Ein Selbst-Test, ganz ohne Technik-Wissen: Hat Ihre Seite einen Online-Terminkalender, einen Shop oder einen Login-Bereich für Kunden? Dann läuft sie mit vielen Modulen und braucht regelmäßige WordPress-Wartung. Besteht sie nur aus Startseite, Leistungen, Über-uns und Kontakt, hat sie wenige — und kommt mit weniger Pflege aus.

Neben der Technik treiben drei weitere Punkte den Preis:

  • Die Zahl der Funktionen. Ein Online-Shop, ein Buchungssystem oder ein Mitglieder-Bereich sind eigene Baustellen. Jede zusätzliche Funktion bedeutet mehr Stellen, die getestet werden müssen.
  • Die zugesagte Reaktionszeit. Eine schriftliche Zusage „innerhalb von vier Stunden" kostet mehr als „wir melden uns die Tage". Für eine Seite, über die kaum Aufträge laufen, ist die schnelle Reaktion meist überflüssig — für einen Shop, der täglich verkauft, ist sie ihr Geld wert.
  • Das enthaltene Änderungs-Kontingent. Zwei Stunden Änderungen im Monat oder eine reine Update-Pflege ohne Hand am Inhalt — das ist ein spürbarer Preisunterschied.

Mehr zum System selbst und warum es so verbreitet ist, steht im Beitrag zur WordPress-Website.

Wartung ist nicht Hosting — der Unterschied, den viele verwechseln

In Angeboten und Köpfen geraten zwei Posten durcheinander: Hosting und Wartung. Sie sind nicht dasselbe.

Das Hosting ist der Speicherplatz, auf dem Ihre Website liegt — der Server. Bei einem soliden deutschen Anbieter kostet das für eine normale Firmen-Website rund 5 bis 25 € im Monat. Dazu kommt die Domain, Ihre Webadresse, mit 10 bis 20 € im Jahr. Zusammen sind das rund 120 bis 320 € im Jahr. Diese Posten zahlen Sie unabhängig davon, ob jemand die Seite pflegt.

Die Wartung ist die laufende Arbeit an der Seite: Updates einspielen, Backups prüfen, Sicherheit überwachen, kleine Änderungen umsetzen. Das Hosting liefert den Stellplatz, die Wartung ist die Inspektion. Ein gutes Angebot weist beide Posten getrennt aus. Wer „Rundum-sorglos für 19 € im Monat" verspricht und damit Hosting und echte Pflege meint, kann das eine oder das andere nicht ernst gemeint haben.

Selbst pflegen, Einzelkämpfer oder Agentur — was die Wege kosten

Wer die Wartung übernimmt, entscheidet ebenfalls über den Preis. Vier Wege, grob nach Kosten sortiert:

WegPflege pro JahrAnsprechpartner
Selbst pflegennur Hosting + Lizenzen, ~150–400 € + ZeitSie selbst
Einzelkämpfer / Freiberuflerrund 600–1.800 €fester, direkter Kontakt
Agenturrund 1.800–3.600 €Team, oft über ein Ticket-System
Baukasten (Wix, Jimdo) / Hosterim Monatstarif, ~60–360 €nur Standard-Updates

Die Updates selbst zu machen ist möglich, vor allem bei einer einfachen Seite. Direkt zahlen Sie dann nur das Hosting und einige Lizenzen für Zusatzmodule. Solche Lizenzen sind ein Posten, den viele übersehen: ein gutes Sicherheits-Modul, ein Backup-Modul, ein Modul für Tempo oder eines fürs Kontaktformular kosten je nach Anbieter oft 30 bis 80 € im Jahr — pro Modul, einzelne Premium-Module auch mehr. Bei zwei, drei kostenpflichtigen Modulen sind schnell 100 bis 180 € im Jahr erreicht, die unabhängig von der Pflege anfallen. Wichtig dabei: Achten Sie darauf, dass diese Lizenzen auf Ihren Namen laufen. Eine „Agentur-Lizenz", die beim Dienstleister bleibt, bindet Sie an ihn.

Der eigentliche Posten bei der Eigenpflege ist aber Ihre Zeit. Updates prüfen, einspielen, danach testen, ob noch alles funktioniert — und im Fehlerfall eine Sicherung zurückspielen. Das ist nicht schwer, aber es ist regelmäßig und es ist Ihre Verantwortung. Rechnen Sie Ihren eigenen Stundensatz realistisch ein, landen Sie schnell in der Nähe eines gebuchten Pflegepakets. Nur fehlt Ihnen dann die Sicherheit, dass im Ernstfall jemand mit den Zugängen erreichbar ist. Bei den Seiten, die ich betreue, ist genau das der häufigste Grund, die Pflege abzugeben: nicht das Können, sondern die Zeit und das Risiko.

Eine klare Faustregel: Eine einfache Seite mit zwei, drei Unterseiten können Sie gut selbst aktuell halten. Sobald ein Shop, ein Buchungssystem oder ein Dutzend Module im Spiel sind, wird die Eigenpflege zu einer Aufgabe, die regelmäßig Zeit kostet — meist genau dann, wenn im Betrieb am meisten zu tun ist.

Ein Rechenbeispiel für ein Jahr

Damit die Tabelle greifbar wird, ein durchgerechnetes Beispiel — bewusst typisch, keine echte Kundenzahl. Nehmen wir eine übliche Handwerker-Website: WordPress, acht Unterseiten, ein Kontaktformular, ein Cookie-Banner, keine Sonderfunktionen. So setzt sich ein Jahr zusammen:

  • Hosting und Domain: rund 120 €
  • Lizenzen für zwei Zusatzmodule (Sicherheit und Formular): rund 100 €
  • Pflege beim Dienstleister (79 € im Monat): 948 €

Macht in Summe rund 1.170 € im Jahr für eine sicher gepflegte, betreute Seite. Eine schlanke Info-Seite ohne kostenpflichtige Module liegt darunter — bei reiner Eigenpflege bleiben nur Hosting und Lizenzen, also grob 220 € plus Ihre Zeit. Ein Shop aus Warnemünde, der täglich verkauft und eine schnelle Reaktionszeit braucht, liegt darüber, eher bei 2.000 bis 2.500 € im Jahr. Der Rahmen ist also weit — aber sobald Sie Technik und Leistungen kennen, ist Ihre eigene Zahl gut zu bestimmen.

Woran Sie eine leere Pauschale erkennen

Diese Warnsignale tauchen bei Wartungsangeboten immer wieder auf. Holen Sie bei einem dieser Punkte ein zweites Angebot ein:

  • „Wartung und Pflege" als einzige Position ohne konkrete Liste. Ein fairer Vertrag benennt die sechs Bausteine von oben.
  • Updates ohne Frist. „Wir halten alles aktuell" ohne Angabe, wie schnell kritische Lücken geschlossen werden, ist ein Versprechen ohne Substanz.
  • Backups ohne Details. Wenn Häufigkeit, Speicherort und getestete Wiederherstellung nicht genannt werden, ist unklar, ob im Ernstfall überhaupt etwas zurückkommt.
  • Lange Mindestlaufzeit. Ein Vertrag, der Sie 24 oder 36 Monate an eine reine Pflegeleistung bindet, ist nicht fair. Monatlich kündbar ist der Maßstab.
  • Domain und Zugänge bleiben beim Anbieter. Wenn Ihre Webadresse, der Hosting-Zugang und das Login auf den Dienstleister laufen, sind Sie abhängig. Das gehört Ihnen.
  • Eine „100 % Sicherheit"- oder „immer erreichbar"-Garantie. Absolute Sicherheit gibt es in der Technik nicht. Server fallen gelegentlich aus, neue Lücken werden laufend entdeckt. Ein seriöser Partner nennt seine Reaktionszeit — und verspricht keine fehlerfreie Laufzeit.

So rechnen Sie Ihre Jahres-Wartung durch

Bevor Sie ein Angebot unterschreiben oder selbst pflegen, klären Sie diese vier Punkte:

  1. Technik bestimmen. Machen Sie den Selbst-Test von oben: viele Module oder wenige? Das entscheidet den größten Teil des Preises.
  2. Leistungen abhaken. Gehen Sie die sechs Bausteine durch und prüfen Sie, welche im Angebot wirklich benannt sind.
  3. Monats- in Jahrespreis umrechnen. Multiplizieren Sie mit zwölf, bevor Sie vergleichen. 99 € im Monat sind knapp 1.200 € im Jahr — eine ganz andere Summe.
  4. Eigentum klären. Lassen Sie sich schriftlich geben, dass Domain, Hosting-Zugang, Login und Modul-Lizenzen auf Ihren Namen laufen.

Wer diese vier Punkte vorab klärt, vergleicht Äpfel mit Äpfeln — und erkennt eine leere Pauschale, bevor er sie zwölf Monate lang bezahlt. Eine Website in der KTV mit einem Kontaktformular und fünf Unterseiten braucht eine andere Pflege als ein Online-Shop, über den täglich Bestellungen laufen. Der Jahrespreis darf sich unterscheiden — was nicht fehlen darf, sind die klaren Leistungen dahinter.

Wartung ist Werterhalt, kein Wachstum

Die Kosten für die Website-Wartung lassen sich vorab durchrechnen, sobald man zwei Dinge kennt: die Technik der eigenen Seite und die konkreten Leistungen im Vertrag. Für eine normale Firmen-Website auf WordPress sind 950 bis 1.800 € im Jahr realistisch, plus Hosting und Domain. Eine schlanke Seite kommt günstiger weg, ein Shop teurer.

Der häufigste Fehler ist nicht, zu viel zu zahlen — sondern für eine leere Pauschale zu zahlen, hinter der keine benannte Leistung steht. Ein fairer Vertrag dreht das um: Sie wissen, was jeden Monat passiert, und Sie wissen, was es im Jahr kostet.

Wenn Sie wissen wollen, was die Pflege Ihrer Website kosten würde — oder ob Ihr aktuelles Paket sein Geld wert ist —, schauen Sie auf die Preisseite oder schreiben Sie mir kurz über das Kontaktformular. Eine erste Einschätzung, was Ihre Seite wirklich braucht, dauert etwa eine halbe Stunde, ist kostenlos und unverbindlich — danach haben Sie Ihre eigene Jahres-Zahl und wissen, welche der sechs Leistungen Ihr aktuelles Angebot abdeckt. Ich bin Marcus Lindow und sorge mit Webdesign und SEO dafür, dass kleine Betriebe in Rostock und Mecklenburg-Vorpommern online sicher laufen und gefunden werden.


Quellen:

Häufig gestellte Fragen

Was kostet Website-Wartung im Jahr?
Für eine normale Firmen-Website auf WordPress liegt die Wartung bei einem Dienstleister realistisch bei rund 950 bis 1.800 € im Jahr — das entspricht 79 bis 149 € im Monat. Die Marktspanne reicht grob von 600 € im Jahr für ein einfaches Update-Paket bis 3.600 € für eine geschäftskritische Seite mit zugesagter Reaktionszeit. Hosting und Domain kommen mit rund 120 bis 320 € im Jahr separat dazu. Bei mir ist die Pflege ein Festpreis: 79 € im Monat, monatlich kündbar.
Was sollte in einem Wartungsvertrag enthalten sein?
Sechs Bausteine: regelmäßige Sicherheits-Updates mit einer klaren Frist, getestete Backups an einem getrennten Speicherort, eine Ausfall-Überwachung, ein festes Zeitkontingent für kleine Änderungen, eine schriftlich zugesagte Reaktionszeit und ein kurzer Tätigkeitsnachweis. Dazu kommt zunehmend die rechtliche Pflege — Datenschutz, Cookie-Banner und Barrierefreiheit. Steht im Angebot nur „Wartung und Pflege" ohne diese Punkte, ist es eine leere Pauschale.
Brauche ich überhaupt einen Wartungsvertrag?
Das hängt von der Technik ab. Eine WordPress-Seite mit mehreren Zusatzmodulen braucht laufende Updates, sonst entstehen Sicherheitslücken. Eine einfache, fest gebaute Seite ohne System im Hintergrund braucht weniger. Wer die Updates selbst macht, braucht Zeit, die Zugänge und das Wissen, eine Sicherung zurückzuspielen, wenn ein Update etwas zerschießt. Viele Inhaber geben genau diese Verantwortung ab.
Ist Wartung dasselbe wie Hosting?
Nein. Hosting ist der Speicherplatz, auf dem Ihre Website liegt — bei einem deutschen Anbieter rund 5 bis 25 € im Monat. Wartung ist die laufende Arbeit an der Seite: Updates, Backups, Sicherheit, kleine Änderungen. Das Hosting liefert den Stellplatz, die Wartung ist die Inspektion. Achten Sie darauf, dass beide Posten im Angebot getrennt ausgewiesen sind.
Was kostet es, die Wartung selbst zu machen?
Direkt zahlen Sie nur das Hosting und einige Lizenzen für Zusatzmodule — pro kostenpflichtigem Modul oft 30 bis 80 € im Jahr. Der eigentliche Posten ist Ihre Zeit: Updates prüfen, einspielen, testen, im Fehlerfall eine Sicherung zurückspielen. Wer den eigenen Stundensatz realistisch einrechnet, landet schnell in der Nähe eines gebuchten Pflegepakets — ohne die Sicherheit, dass im Ernstfall jemand erreichbar ist.
Wie lang sollte ein Wartungsvertrag laufen?
Für eine reine Pflegeleistung ist ein monatlich oder kurzfristig kündbarer Vertrag fair. Mindestlaufzeiten von zwei oder drei Jahren binden Sie ohne echten Gegenwert. Fragen Sie bei jedem Angebot konkret nach der Laufzeit — und danach, wem Domain, Hosting-Zugang und Login gehören. Die müssen auf Ihren Namen laufen, nicht auf den des Dienstleisters.
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