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seoevolution
Webdesign · 19. Juni 2026

WordPress-Website erstellen lassen — für wen sich das lohnt

WordPress-Website erstellen lassen — warum sie kleinen Betrieben gehört, ohne Abhängigkeit. Mit Kosten, laufender Wartung und der Frage: WordPress oder Baukasten?

Marcus Lindow9 Min Lesezeit
Cover von seoevolution.de: WordPress-Website erstellen lassen, mit Schlüssel-Symbol für Eigentum auf dunklem Marken-Hintergrund

Eine WordPress-Website lohnt sich für die meisten kleinen Betriebe aus drei praktischen Gründen: Die Website gehört Ihnen, Sie hängen von keinem Anbieter ab, und Sie ändern Inhalte selbst — ohne zu programmieren. WordPress steckt weltweit hinter über 40 Prozent aller Websites, doch das ist nicht das wichtigste Argument für die Entscheidung. Es zählt vielmehr, dass das System zu einem Betrieb passt, der seine Seite über Jahre nutzt und selbst pflegt. Dieser Artikel zeigt, für wen sich WordPress lohnt, wo der Unterschied zum Baukasten liegt, was es kostet, was monatlich bleibt — und wann WordPress nicht die richtige Wahl ist.

Warum WordPress für kleine Betriebe meist die richtige Wahl ist

Die eigentliche Frage lautet nicht, ob WordPress gut ist — sondern ob das System zu einem Betrieb wie Ihrem passt. Meistens lautet die Antwort ja. Dafür sprechen drei Punkte, die nichts mit Technik-Mode zu tun haben. WordPress ist dabei ein Content-Management-System (CMS) — die Software, mit der Sie Ihre Inhalte selbst ändern.

Erstens: Eigentum. WordPress ist eine quelloffene Software (Open Source). Quelloffen heißt: Der Programmcode steht frei zur Verfügung und gehört keinem einzelnen Unternehmen. Läuft Ihre Website auf WordPress, liegen die Dateien und Inhalte in Ihrem eigenen Server-Vertrag, und die Webadresse läuft direkt auf Ihren Namen. Sie besitzen die Website — Sie mieten sie nicht.

Zweitens: keine Abhängigkeit von einem Anbieter. Weil WordPress niemandem allein gehört, binden Sie sich an niemanden. Sie wechseln problemlos den Server oder den Webdesigner — oder nehmen die komplette Website einfach mit. Für einen Betrieb, der seine Website über Jahre nutzt, ist das mehr wert, als es am ersten Tag aussieht.

Drittens: selbst pflegen. WordPress ist so aufgebaut, dass Sie Inhalte nach einer kurzen Einweisung eigenständig ändern — ohne eine einzige Zeile Programmcode. Konkret heißt das: einloggen, auf den Text klicken, tippen, speichern. Die Öffnungszeiten zu Weihnachten anpassen, ein neues Angebot online stellen, ein Foto austauschen — das erledigen Sie selbst. Dabei gibt es eine klare Grenze: Texte, Bilder und Öffnungszeiten bearbeiten Sie in Eigenregie; ein komplett neues Layout oder eine neue Funktion übernimmt der Webdesigner. Aber für den Alltag rufen Sie niemanden an.

Diese drei Punkte bilden den Kern. Alles andere kommt obendrauf: das große Angebot an fertigen Designs, die rund 60.000 kostenlosen Erweiterungen im offiziellen Verzeichnis, die saubere Darstellung auf dem Smartphone (responsive) und die gute Auffindbarkeit bei Google und anderen Suchmaschinen.

WordPress oder Baukasten — der eigentliche Unterschied

Kleine Betriebe prüfen oft einen Baukasten als Alternative: Wix, Jimdo, Squarespace oder IONOS MyWebsite. Diese Systeme sind schnell eingerichtet und kosten monatlich wenig. Der Unterschied zu WordPress liegt nicht in der Technik, sondern ist eine Grundsatzfrage: mieten oder besitzen Sie Ihre Website?

| | Baukasten (Wix, Jimdo, Squarespace) | WordPress (selbst gehostet) | | --- | --- | --- | | Eigentum | Sie mieten, der Anbieter besitzt die Plattform | Die Website gehört Ihnen | | Umzug zu anderem Anbieter | nur eingeschränkt, Design und Funktionen bleiben | jederzeit, alles umziehbar | | Laufende Kosten | Monatsabo, dauerhaft, steigt mit Funktionen | Server + Webadresse, frei wählbar | | Selbst pflegen | ja, im System des Anbieters | ja, ohne Programmierkenntnisse | | Smartphone-Darstellung | je nach Vorlage | responsive, auf jedem Gerät sauber | | Individuelles Design | begrenzt auf die Vorlagen des Anbieters | praktisch unbegrenzt |

Der entscheidende Punkt steht in der ersten Zeile. Bei einem Baukasten mieten Sie den Webauftritt auf der Plattform eines Unternehmens. Die Seite läuft genau so lange, wie Sie bezahlen. Bei einem Wechsel nehmen Sie Ihre Inhalte nur eingeschränkt mit: Design und Funktionen bleiben beim Anbieter, Texte und Bilder übertragen Sie von Hand und bauen die Seite woanders neu auf. So sind diese Systeme gebaut.

Für eine reine Ein-Seiten-Visitenkarte oder einen schnellen Test reicht das völlig aus. Gewinnt ein Betrieb jedoch über Jahre neue Anfragen über seine Website, ist das gemietete Modell selten die tragfähige Lösung.

WordPress.com oder WordPress.org — die Verwechslung, die Geld kostet

Hier stolpern viele, und die Verwechslung kostet oft Geld. „WordPress" gibt es nämlich in zwei Varianten, die fast gleich heißen, aber etwas grundlegend anderes sind.

  • WordPress.org ist die kostenlose Software, die Sie (oder Ihr Webdesigner) auf Ihrem eigenen Server installieren. Die Website gehört danach vollständig Ihnen. Genau diese Software ist gemeint, wenn jemand „eine WordPress-Website erstellen lassen" sagt — und um sie geht es in diesem Artikel.
  • WordPress.com ist dagegen ein gehosteter Dienst der Firma Automattic. Sie installieren nichts, zahlen aber ein Monatsabo. Die günstigen Pakete schränken die Auswahl der Erweiterungen ein und schalten Fremdwerbung auf Ihrer Seite. Im Kern erinnert das eher an einen Baukasten als an eine eigene Website.

Wer den Unterschied nicht kennt, landet schnell bei der .com-Variante, weil der Einstieg bequemer klingt — und wundert sich später, wenn die eigene Seite bestimmte Funktionen blockiert oder beim Wechsel Probleme macht. Ein Betrieb, der seine Website besitzen will, wählt fast immer die selbst gehostete .org-Variante.

Was eine WordPress-Website kostet — und was monatlich bleibt

Bei den Kosten verwechseln viele zwei Posten: die einmalige Erstellung und den laufenden Betrieb. Beide gehören getrennt betrachtet.

Die einmalige Erstellung ist der Betrag, den Sie für die fertige Website zahlen. Marktüblich sind für kleine Betriebe grob 1.500 bis 5.000 Euro, je nach Anzahl der Unterseiten, Aufwand beim Design und der Frage, ob Texte und Fotos noch fehlen. Bei mir beginnen die Festpreise bei 990 Euro netto für eine schlanke Visitenkarten-Seite und bei 1.990 Euro netto für eine Unternehmens-Website mit mehreren Unterseiten — bewusst am unteren Rand, weil ich als Einzelperson ohne Agentur-Aufschlag arbeite.

Wichtig dabei: Der Festpreis ist auch der Endpreis, keine Nachberechnung nach Stunden. Wenn Texte oder Fotos noch fehlen — bei vielen Betrieben der Normalfall —, ist das entweder im Paket enthalten oder ein vorher beziffertes Zusatzpaket, nicht eine Überraschung auf der Schlussrechnung. Impressum und Datenschutzerklärung (DSGVO) richte ich bei der Erstellung mit ein; in Deutschland sind sie Pflicht. Genaue Zahlen stehen offen auf der Preisseite.

Die laufenden Kosten sind das, was die Website Monat für Monat und Jahr für Jahr braucht:

  • Hosting (der Server, auf dem Ihre Website liegt): bei einem deutschen Anbieter je nach Leistung 5 bis 25 Euro im Monat.
  • Domain (Ihre Webadresse, zum Beispiel meinbetrieb.de): etwa 5 bis 20 Euro im Jahr.
  • Wartung (optional): Updates und Sicherheit, selbst gemacht oder als Wartungsvertrag — dazu gleich mehr.

Der Unterschied zum Baukasten: Bei WordPress zahlen Sie für Server und Webadresse, aber keine dauerhafte Plattform-Gebühr an einen einzelnen Anbieter, ohne den nichts läuft.

Den genauen Ablauf einer Website-Erstellung — von der ersten Anforderungsliste bis zur Freischaltung, in sechs Phasen — habe ich in einem eigenen Artikel beschrieben: So läuft eine Website-Erstellung ab. Kommt ein Online-Shop dazu, gelten andere Regeln; dazu der Vergleich WooCommerce oder Shopify.

Wartung — der Teil, den viele unterschätzen

Eine WordPress-Website ist kein Möbelstück, das man einmal aufstellt. Sie braucht Pflege — und genau damit wirbt Baukasten-Werbung gern („um nichts müssen Sie sich kümmern"). Der Grund für die Wartung ist zugleich die Stärke von WordPress: Die Software ist offen und erweiterbar, und offene Systeme müssen aktuell gehalten werden. Konkret geht es um vier Dinge:

  1. WordPress-Updates. Das System selbst bekommt regelmäßig neue Versionen, oft mit Sicherheitskorrekturen. Das Einspielen dauert meist nur Minuten. Danach lohnt ein kurzer Blick auf die Website, denn gelegentlich verschiebt ein Update ein Element.
  2. Updates der Erweiterungen. Jedes Zusatzmodul — ein „Plugin" ist nichts anderes als eine Erweiterung, etwa für ein Kontaktformular oder eine Karte — wird ebenfalls weiterentwickelt und gepflegt.
  3. Sicherungen (Backups). Eine regelmäßige Sicherung schützt davor, nach einem Fehler bei null anzufangen. Gutes Hosting bringt das oft schon mit.
  4. Sicherheit. Weil WordPress so verbreitet ist, ziehen die Seiten automatisierte Angriffe an. Aktuelle Updates und ein, zwei einfache Schutzmaßnahmen wehren die meisten davon ab.

Das klingt nach mehr, als es ist. Wer mag, spielt die Updates selbst ein. Wer keine Zeit oder Lust dazu hat, bucht einen Wartungsvertrag — je nach Umfang grob 20 bis 80 Euro im Monat, und er bleibt freiwillig. Wer die Updates selbst übernimmt, spart das Geld. Was nicht funktioniert, ist beides zu lassen und zu hoffen, dass es schon gutgeht.

Wann WordPress NICHT die richtige Wahl ist

WordPress ist gut, aber nicht für jeden Zweck. Wo es nicht die richtige Wahl ist:

  • Reine Ein-Seiten-Visitenkarte, die nie gepflegt wird. Wer nur Namen, Telefonnummer und Adresse online stellen will und das nie wieder anfasst, ist mit einem Baukasten oder einer ganz einfachen Lösung schneller und billiger dran.
  • Ein reiner Online-Shop als Kern des Geschäfts. WordPress betreibt mit der Erweiterung WooCommerce erfolgreich Shops. Steht der Verkauf aber völlig im Mittelpunkt, lohnt der genaue Vergleich der Systeme: WooCommerce oder Shopify.
  • Wer sich um gar nichts kümmern will und niemanden dafür hat. WordPress will gepflegt werden. Wer weder selbst Updates macht noch jemanden damit beauftragt, ist mit einem gewarteten System oder einem Baukasten besser bedient — auch wenn er dafür Eigentum und Freiheit aufgibt.

Für die große Mehrheit kleiner Betriebe bleibt WordPress die richtige Wahl — aber eben nicht für jeden Zweck. Das rechtzeitig zu wissen, spart am Ende Geld.

Was bei WordPress in Rostock und MV typisch ist

In Rostock und Mecklenburg-Vorpommern wollen die Betriebe, mit denen ich arbeite, am Ende dasselbe: eine Website, die ordentlich aussieht und neue Anfragen bringt — und die sie selbst pflegen können, ohne bei jeder Kleinigkeit zum Telefon zu greifen. Genau dafür ist WordPress gebaut.

Ich übergebe die fertigen Webseiten so, dass Sie alle Inhalte selbst ändern können — die kurze Einweisung dazu gehört zum Projekt. Wichtig ist mir, dass Domain und Hosting auf Ihren Namen laufen: So gehört die Seite wirklich Ihnen, und Sie könnten jederzeit auch ohne mich weitermachen. Ein Beispiel für so eine fertige Website ist die Praxis-Seite der Physiotherapie Zemke-Lahl in Güstrow. Wie ich Webdesign für Betriebe in Rostock angehe, steht auf der Seite zu Webdesign in Rostock.

Was bei WordPress nicht funktioniert

  • „Kostenlos" wörtlich nehmen. Die Software ist gratis, der Betrieb kostet Geld. Wer mit null Euro laufenden Kosten plant, vergisst Server und Webadresse — und wundert sich.
  • Zu viele Erweiterungen installieren. Jedes Zusatzmodul will gepflegt werden und kann die Seite langsamer machen. Drei gute Erweiterungen arbeiten besser als zwanzig halbgare.
  • Raubkopierte Designs aus dubiosen Quellen. Ein „teures Design gratis" aus einem fragwürdigen Download bringt oft Schadcode mit. Ein paar Euro für ein sauberes Design lohnen sich.
  • Updates monatelang liegen lassen. Das ist einer der häufigsten Gründe für gehackte WordPress-Seiten — meist über veraltete Erweiterungen, seltener über das System selbst, das sich kleinere Sicherheits-Updates inzwischen oft automatisch holt. Updates sind technisch schnell gemacht, man muss nur daran denken — wie die Wartung am Firmenwagen, regelmäßig und nicht erst beim Defekt.
  • Baukasten-Denke übertragen. „Einmal bauen, nie wieder anfassen" geht bei WordPress nicht auf. Dafür bekommen Sie etwas, das Ihnen gehört und mit Ihrem Betrieb wächst.

Was bleibt

Eine WordPress-Website erstellen zu lassen heißt für die meisten kleinen Betriebe: Sie zahlen für Server und Webadresse statt für ein dauerhaftes Abo, die Seite gehört Ihnen, und Sie ändern Texte, Bilder und Öffnungszeiten selbst. Der Preis dafür ist ein wenig Pflege — überschaubar, wenn man von Anfang an weiß, dass sie dazugehört.

Für eine reine Visitenkarte reicht ein Baukasten. Für einen Betrieb, der von seiner Website über Jahre etwas erwartet, ist die eigene WordPress-Seite meist die tragfähigere Wahl.

Wenn Sie wissen wollen, ob WordPress für Ihren Betrieb das Richtige ist und was eine Website konkret kosten würde, schauen Sie auf die Preisseite oder schreiben Sie mir kurz über das Kontaktformular. Das erste Gespräch ist kostenlos und unverbindlich — Sie reden dabei direkt mit mir, nicht mit einem Ticket-System.

Ich bin Marcus Lindow und mache Webdesign und SEO für kleine Betriebe in Rostock und Mecklenburg-Vorpommern — vom ersten Konzept bis zur laufenden Auffindbarkeit bei Google.


Quellen:

Häufig gestellte Fragen

Was kostet eine WordPress-Website für einen kleinen Betrieb?
Eine schlanke Firmenwebsite mit fünf bis acht Unterseiten liegt erfahrungsgemäß im unteren bis mittleren vierstelligen Bereich. Marktüblich sind für kleine Betriebe grob 1.500 bis 5.000 Euro einmalig, je nach Umfang, Design und Textaufwand. Bei mir starten Festpreise bei 990 Euro netto für eine schlanke Visitenkarten-Seite und bei 1.990 Euro netto für eine Unternehmens-Website. Der Festpreis ist dabei der Endpreis — keine Nachberechnung nach Stunden. Dazu kommen laufende Kosten für den Server und die Webadresse, die weiter unten im Artikel stehen.
Welche laufenden Kosten und welche Wartung fallen bei WordPress an?
Laufend brauchen Sie das Hosting (der Server, auf dem die Website liegt, typisch 5 bis 25 Euro im Monat) und die Domain (Ihre Webadresse, 5 bis 20 Euro im Jahr). Dazu kommt die Pflege: WordPress-Updates, Updates der Erweiterungen, Sicherungen und ein paar einfache Schutzmaßnahmen. Wer das nicht selbst macht, nimmt einen Wartungsvertrag — je nach Umfang grob 20 bis 80 Euro im Monat, und er ist optional. Wer die Updates selbst einspielt, zahlt ihn nicht.
Was ist der Unterschied zwischen WordPress.com und WordPress.org?
WordPress.org ist die kostenlose Software, die Sie auf Ihrem eigenen Server (Hosting) installieren — das meinen die meisten, wenn sie eine WordPress-Website erstellen lassen. Die Website gehört dann vollständig Ihnen. WordPress.com ist dagegen ein gehosteter Dienst der Firma Automattic: bequem, aber mit einem Monatsabo und Einschränkungen, welche Erweiterungen und welche Werbung erlaubt sind. Für einen Betrieb, der Anfragen gewinnen will, ist in aller Regel die selbst gehostete .org-Variante die richtige.
Ist WordPress wirklich kostenlos?
Die Software selbst ist kostenlos und quelloffen. Geld kosten die Bausteine drumherum: das Hosting (der Server, auf dem die Website liegt, typisch 5 bis 25 Euro im Monat), die Domain (Ihre Webadresse, 5 bis 20 Euro im Jahr), gelegentlich ein gekauftes Design-Paket oder ein kostenpflichtiges Zusatzmodul und — wenn Sie es nicht selbst machen — die Erstellung und die laufende Wartung. „Kostenlos" bezieht sich auf die Lizenz, nicht auf den Betrieb.
Kann ich meine WordPress-Website nach der Erstellung selbst pflegen?
Ja, das ist der Regelfall. WordPress ist ein System, mit dem Sie Texte ändern, Bilder austauschen und neue Seiten anlegen können, ohne programmieren zu müssen: einloggen, auf den Text klicken, tippen, speichern. Eine kurze Einweisung gehört zur Übergabe. Für größere Umbauten oder neue Funktionen kommen die meisten Betriebe wieder auf ihren Webdesigner zu — müssen es aber nicht. Genau diese Unabhängigkeit ist einer der Hauptgründe, warum sich WordPress für kleine Betriebe lohnt.
WordPress oder Baukasten (Wix, Jimdo) — was passt für meinen Betrieb?
Ein Baukasten wie Wix oder Jimdo ist schnell eingerichtet und günstig im Monatsabo — gut für einen ersten Test oder eine reine Ein-Seiten-Visitenkarte. Sie mieten die Website aber, statt sie zu besitzen: Ein Umzug zu einem anderen Anbieter ist nur eingeschränkt möglich, und Sie bleiben an das Abo gebunden. WordPress gehört Ihnen, lässt sich umziehen und wächst mit. Für einen Betrieb, der mit der Website Anfragen gewinnen und sie über Jahre nutzen will, ist WordPress meist die tragfähigere Wahl.
Gehört mir meine WordPress-Website wirklich?
Bei einer selbst gehosteten WordPress-Website (WordPress.org) ja: Die Dateien und die Datenbank liegen auf Ihrem Hosting-Vertrag, die Domain ist auf Sie registriert, und die Software gehört niemandem allein. Sie können den Anbieter wechseln, den Webdesigner wechseln oder alles exportieren — ohne jemanden um Erlaubnis fragen zu müssen. Sie sind von keinem einzelnen Anbieter abhängig.
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