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seoevolution
Webdesign · 22. Juni 2026

Homepage erstellen lassen: Kosten für kleine Betriebe 2026

Homepage erstellen lassen — was es kostet: Festpreise ab 990 €, die laufenden Kosten und welche Posten den Preis treiben. Zahlen statt „kommt drauf an".

Marcus Lindow10 Min Lesezeit
Titelgrafik von seoevolution.de zu den Kosten einer Homepage mit Preisschild und Euro-Symbol neben einem Browser-Fenster

Eine Homepage für einen kleinen Betrieb kostet einmalig meist einen niedrigen vierstelligen Betrag — marktüblich grob 1.500 bis 10.000 €, je nach Umfang. Bei mir ist es ein Festpreis: 990 € für eine Visitenkarte mit ein bis drei Seiten, 1.990 € für eine Unternehmens-Website mit fünf bis acht Seiten und 2.990 €, sobald ein kleiner Onlineshop dazukommt — netto, zzgl. 19 % Umsatzsteuer. Dazu kommen laufende Kosten von rund 10 bis 25 € im Monat für Server und Webadresse, auf Wunsch plus ein Pflegepaket. Den Preis bestimmen feste Bausteine, nicht die Stunden am Rechner. Dieser Artikel zeigt, woraus er besteht, was jeden Monat anfällt und warum „das kommt darauf an" niemandem beim Planen hilft.

Was eine Homepage erstellen lassen kostet — die Zahlen ohne „kommt drauf an"

Im Netz lautet die häufigste Antwort auf die Kostenfrage: „Das kommt darauf an." Das stimmt sogar — nur hilft es niemandem, der ein Budget plant. Egal ob Handwerksbetrieb, Praxis oder Laden: Die meisten brauchen dieselbe Grundausstattung, und die hat einen klaren Preis. Deshalb hier konkrete Zahlen, getrennt nach den zwei Posten, die viele durcheinanderwerfen: die einmalige Erstellung und der laufende Betrieb.

Kurz zur Sprache: „Homepage" meint im Alltag fast immer die ganze Website, nicht nur die Startseite. Ich benutze hier beide Wörter für dasselbe — den Internetauftritt Ihres Betriebs.

Die einmalige Erstellung ist der Preis für die fertig aufgesetzte Website. Bei mir ist das ein Festpreis, gestaffelt nach Umfang:

| Umfang | Festpreis (netto) | | --------------------------------- | ----------------- | | Visitenkarte (1–3 Seiten) | 990 € | | Unternehmens-Website (5–8 Seiten) | 1.990 € | | Website mit kleinem Onlineshop | 2.990 € |

Die 2.990-€-Stufe meint eine Firmenwebsite mit einem kleinen angebundenen Shop. Wer einen reinen oder größeren Onlineshop plant, findet die eigene Rechnung dafür in den Kosten für einen Webshop.

Alle Preise verstehen sich netto, zzgl. 19 % Umsatzsteuer. Wer die Vorsteuer nicht abziehen kann — etwa als Kleinunternehmer nach § 19 — rechnet brutto: Aus 990 € netto werden dann 1.178 €. Was genau in jeder Stufe steckt, steht offen auf der Preisseite. Marktüblich sind für kleine Firmenwebsites grob 1.500 bis 10.000 €. Eine schlanke Seite mit wenigen Unterseiten beginnt bei den meisten Anbietern im niedrigen vierstelligen Bereich. Ein individuell gestalteter Auftritt mit mehr Umfang liegt erfahrungsgemäß bei 3.000 bis 10.000 €.

Die laufenden Kosten zahlen Sie danach Monat für Monat — dazu gleich der eigene Abschnitt. Wichtig ist nur die Trennung: Die Erstellung zahlen Sie einmal, den Betrieb dauerhaft. Wer beides in einen Topf wirft, plant zu knapp.

Die laufenden Kosten — was nach dem Start jeden Monat anfällt

Die Erstellung ist eine einmalige Investition. Danach braucht jede Website ein paar feste Posten, die viele beim Planen vergessen:

  • Hosting (der Server, auf dem Ihre Website gespeichert ist): für eine normale Firmenwebsite realistisch 5 bis 25 € pro Monat, je nach Anbieter und Leistung. Sehr billige Pakete für ein, zwei Euro laden die Seite oft zu langsam.
  • Domain (Ihre Webadresse, z. B. meinbetrieb.de): 10 bis 20 € pro Jahr.
  • Pflege (freiwillig): regelmäßige Updates des Systems, mit dem Ihre Website läuft (meist WordPress, das System, mit dem Sie Inhalte später selbst ändern können), und der Zusatzmodule, dazu Backups und Sicherheit. Bei mir kostet das Pflegepaket ab 79 € im Monat, monatlich kündbar. Wer keine Pflege bucht, übernimmt Updates und Backups selbst.

Ohne Pflegepaket bleiben Hosting und Domain die einzigen Fixkosten — zusammen rund 10 bis 25 € im Monat. Die Verschlüsselung, die das Schloss-Symbol im Browser erzeugt (das SSL-Zertifikat), ist bei seriösen Anbietern im Hosting enthalten und kein eigener Posten mehr.

Der Punkt, den die meisten unterschätzen, ist die Pflege. Eine Website, die zwei Jahre keine Updates bekommt, wird langsam und unsicher — die Technik veraltet. Das ist kein Luxus, sondern Werterhalt, wie der Ölwechsel beim Firmenwagen.

Was den Preis bestimmt — sechs Preistreiber

Warum kostet die eine Website 990 € und die nächste 8.000 €? Der Dienstleister rechnet dafür nicht einfach mehr Stunden ab — die teurere Seite enthält schlicht mehr Bausteine. Diese sechs Punkte treiben den Preis:

  1. Anzahl und Aufwand der Unterseiten. Eine Visitenkarte mit Startseite, Leistungen und Kontakt ist schnell gebaut. Zwölf Unterseiten mit unterschiedlichem Aufbau, Tabellen und Bildergalerien sind ein Vielfaches an Arbeit.
  2. Individuelles Design statt angepasster Vorlage. Eine bestehende Design-Vorlage (ein sogenanntes Theme) sauber auf Ihre Marke anzupassen kostet weniger, als einen Auftritt von Grund auf neu zu gestalten. Den meisten kleinen Betrieben reicht das angepasste Theme völlig.
  3. Texte und Fotos. Das ist der größte Hebel, den Sie selbst in der Hand haben — und keine Sorge, es bedeutet nicht stundenlanges Schreiben. In der Regel liefern Sie Stichpunkte und vorhandene Fotos, den Rest bringe ich in Form; einen Fotografen vermittle ich bei Bedarf. Wer schon fertige Texte und gute Bilder hat, spart trotzdem bares Geld. Was Sie über das ganze Projekt hinweg beisteuern, steht im Detail im Ablauf einer Website-Erstellung.
  4. Zusatzfunktionen. Ein Kontaktformular ist Standard. Ein Online-Buchungssystem, ein Mitglieder-Bereich, Mehrsprachigkeit oder ein Shop sind eigene Arbeitspakete — jedes mit eigenem Preis.
  5. Abstimmungsrunden. Eine oder zwei Korrekturschleifen gehören dazu. Wer fünf Mal die Startfarbe ändern lässt, bindet Zeit, die irgendwer bezahlt — beim Festpreis der Dienstleister, beim Stundensatz Sie.
  6. Termindruck. „Bis nächste Woche" hat seinen Preis. Wer einen Eiltermin braucht, verdrängt andere Projekte und zahlt dafür meist einen Aufschlag.

Wer ein realistisches Angebot will, geht diese sechs Punkte vorab durch. Ein seriöser Anbieter klärt sie vor dem ersten Preis — und nicht erst auf der Rechnung.

Ein Wort zur Barrierefreiheit, weil sie 2026 oft als Kostenfaktor genannt wird: Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) gilt seit dem 28. Juni 2025. Für die meisten Kleinstbetriebe greift aber eine Ausnahme: Sie gilt für Betriebe mit weniger als zehn Beschäftigten, deren Jahresumsatz oder Bilanzsumme zwei Millionen Euro nicht übersteigt. Beide Bedingungen — die Mitarbeiterzahl und eine der beiden Finanzgrenzen — müssen erfüllt sein. Für eine normale Firmenwebsite ohne Shop entsteht dadurch in der Regel kein Extra-Posten. Im Zweifel lohnt eine kurze rechtliche Klärung.

Baukasten, Freelancer oder Agentur — was kostet welcher Weg?

Der Preis hängt auch davon ab, wer die Website baut. Drei Wege, grob nach Kosten sortiert:

| Weg | Was es kostet | | ----------------------------- | ------------------------------------------------------ | | Baukasten (Wix, Jimdo, IONOS) | 10–30 € im Monat, Aufbau in Eigenregie | | Freelancer / Einzelkämpfer | Festpreis fürs Projekt, sonst grob 50–100 € pro Stunde | | Agentur | meist höhere Stundensätze, grob 90–150 € pro Stunde |

Der Baukasten ist am billigsten, solange Sie selbst bauen — für einen Betrieb, der über die Website Anfragen gewinnen will, stößt er aber schnell an Grenzen. Worin sich eine professionelle Website und ein Baukasten im Ergebnis unterscheiden, steht im Vergleich professionelle Website gegenüber dem Baukasten. Ein Freelancer oder Einzelkämpfer ist meist günstiger als eine Agentur und bietet einen direkten Ansprechpartner ohne Ticket-System. Eine Agentur lohnt bei großen, mehrteiligen Projekten — kostet dann aber höhere Stundensätze und mehr Abstimmung.

Festpreis statt Stundenzettel — warum das Ihr Budget schützt

In der Praxis sieht es bei vielen Anbietern so aus: ein Angebot mit einer Preisspanne, abgerechnet wird am Ende nach Stunden. Aus geplanten 3.000 € werden dann 4.800 €, weil die Abstimmung länger lief, Texte mehrfach geändert wurden oder ein Zusatzmodul nachträglich dazukam. Das ist kein Betrug — es ist das Stundensatz-Modell.

Ich arbeite mit Festpreisen. Ein Projekt hat einen definierten Umfang — Seitenzahl, Abstimmungsrunden, enthaltene Funktionen, alles vorab schriftlich. Wer mehr will, bespricht das separat; der vereinbarte Umfang bleibt der vereinbarte Preis. Gezahlt wird in zwei Schritten: 30 % bei Auftragserteilung, 70 % nach der Veröffentlichung; bei größeren Projekten auch in mehreren Teilzahlungen. Kein Stundentakt, keine Überraschung am Schluss. Wann ein Stundensatz trotzdem fairer ist — etwa bei laufender Pflege oder unklarem Ziel —, steht im Beitrag zu Festpreis oder Stundensatz. Und wie ein solches Projekt Schritt für Schritt abläuft, zeigt der Ablauf in sechs Phasen; dieser Artikel hier bleibt bei den Kosten.

So kommen Sie zu einem belastbaren Preis für Ihre eigene Website:

  1. Seitenzahl festlegen. Reichen drei Seiten, oder werden es acht? Das ist der größte einzelne Hebel.
  2. Inhalte-Status klären. Sind Texte und Fotos da, oder müssen sie erst entstehen?
  3. Funktionen definieren. Nur ein Kontaktformular — oder Buchung, Mehrsprachigkeit, Shop?
  4. Angebote mit Festpreis vergleichen. Lassen Sie sich den Umfang schriftlich geben, nicht nur eine Spanne nennen.

Wer diese vier Punkte vorab klärt, bekommt vergleichbare Angebote — und erkennt Lockpreise sofort.

Förderung in MV — was geht und was nicht

Es gibt Fördergeld für Digitalisierung — aber lesen Sie das Kleingedruckte, bevor Sie damit rechnen. Das bundesweite Programm go-digital, das viele Anbieter noch in ihren Texten stehen haben, ist zum 31. Dezember 2024 ausgelaufen. Neue Anträge sind dort nicht mehr möglich.

In Mecklenburg-Vorpommern gibt es die Digitalisierungsförderung Mittelstand. Sie unterstützt Digitalisierungsvorhaben — darunter auch Websites und Onlineshops — mit Zuschüssen von bis zu 50 %, abgewickelt über das Technologie-Beratungs-Institut (TBI). Drei Dinge sind dabei wichtig:

  • Die Förderung läuft über Förderaufrufe, die nicht durchgehend geöffnet sind. Wenn gerade kein Aufruf läuft, können Sie auch nichts beantragen.
  • Sie ist auf bestimmte Schwerpunkte zugeschnitten — unter anderem Produktion, Handwerk und Tourismus. Nicht jeder Betrieb fällt darunter.
  • Ihr Betrieb braucht eine Betriebsstätte in MV, und Standard-Hard- und -Software allein wird in der Regel nicht gefördert.

Heißt konkret: Eine Förderung ist möglich, aber kein Selbstläufer. Vor dem Projektstart lohnt eine kurze Prüfung beim TBI, ob gerade ein Aufruf offen ist und ob Ihr Vorhaben passt. Rechnen Sie zuerst mit dem vollen Preis — und freuen Sie sich, wenn ein Zuschuss klappt.

Ein Beispiel aus der Praxis — eine Praxiswebsite aus Güstrow

Wie sich das in Zahlen übersetzt, zeigt ein Projekt aus Güstrow. Die Physiotherapie Zemke-Lahl war vor Ort seit Jahren bekannt, hatte aber keine Website, die ihre Leistungen zeigte — Termine liefen ausschließlich übers Telefon. Im Erstgespräch war schnell klar, was die Seite leisten sollte: die Behandlungen verständlich erklären und Patienten ohne Umweg zur Terminanfrage führen.

Das ist eine klassische Unternehmens-Website: fünf bis acht Seiten mit Leistungen, Über-uns, Kontakt und einem Anfrage-Formular. Sie fällt damit genau in die mittlere Festpreis-Stufe — rund 2.000 Euro, vorher vereinbart und ohne Nachschlag am Ende. Geliefert hat die Praxis das, worauf es ankommt: eine Liste der wichtigsten Behandlungen, ein paar Sätze zur eigenen Arbeitsweise und Praxisfotos. Den Rest — Struktur, Design, Texte in Form bringen und die lokale Auffindbarkeit in Güstrow — habe ich übernommen. Von der ersten Anforderungsliste bis zur Veröffentlichung vergingen rund sechs Wochen. Heute laufen Terminanfragen auch übers Formular und nicht mehr nur telefonisch, und wer in Güstrow nach Physiotherapie sucht, findet die Praxis online.

Genau hier zeigt sich, warum der Preis bei vergleichbaren Projekten ähnlich liegt: Der Umfang ist ähnlich. Eine Handwerker-Website aus der Rostocker Südstadt mit Leistungen, Referenzen und Kontakt, eine Restaurant-Seite in Warnemünde mit Karte und Reservierungshinweis, eine Beratungsseite in Schwerin mit Profil und Anfrage-Formular — alle bewegen sich im selben Rahmen, solange kein Shop und kein Buchungssystem dazukommt.

Was beim Website-Preis oft schiefgeht

Diese Fehler sehe ich bei der Kostenfrage immer wieder:

  • Nur auf den Erstellungspreis schauen. Die einmalige Erstellung ist die eine Hälfte, der laufende Betrieb die andere. Wer nur den Angebotspreis vergleicht und Hosting, Domain und Pflege ausblendet, plant zu knapp.
  • Den Baukasten für die Dauerlösung halten. Eine Seite für ein paar Euro im Monat ist schnell eingerichtet — aber es bleibt eine fertige Vorlage mit Ihrem Logo, kein eigenes Projekt. Für einen Betrieb, der ernsthaft Anfragen gewinnen will, stößt das schnell an Grenzen.
  • Die Preisspanne für einen Preis halten. „Websites ab 499 €" ist ein Lockpreis. Was am Ende auf der Rechnung steht, hängt vom Umfang ab — und der wird in solchen Angeboten selten vorher beschrieben.
  • Texte und Fotos unterschätzen. Wer denkt, der Inhalt „kommt schon irgendwie", verschiebt den Aufwand nur nach hinten. Fehlende Texte sind der häufigste Grund, warum ein Projekt teurer und länger wird als geplant.
  • Auf eine Förderung bauen, die nicht sicher ist. Ein Zuschuss ist ein schöner Bonus, aber kein Bestandteil der Kalkulation. Wer das Projekt nur stemmt, wenn die Förderung kommt, baut auf Sand.

Kosten vorab durchrechnen — so vermeiden Sie den Nachschlag

Die Kosten für eine Homepage lassen sich vorab durchrechnen — wenn man die zwei Hälften auseinanderhält: die einmalige Erstellung und den laufenden Betrieb. Den Erstellungspreis bestimmen feste Bausteine: Umfang, Design, Inhalte, Funktionen. Die laufenden Kosten bleiben für eine normale Firmenwebsite überschaubar. Wer beides vorher kennt, ordnet ein Angebot richtig ein, statt blind einer Pauschalzahl aus dem Netz zu vertrauen.

Der häufigste Fehler ist nicht, zu viel zu zahlen — sondern eine Spanne mit einem Preis zu verwechseln und am Ende vom Nachschlag überrascht zu werden. Ein klarer Festpreis dreht das um: Sie wissen vor dem Start, was die Seite kostet.

Wenn Sie wissen wollen, was eine Homepage für Ihren Betrieb kosten würde, schauen Sie auf die Preisseite oder schreiben Sie mir kurz über das Kontaktformular. Eine erste Einschätzung mit grober Kosten- und Zeitrechnung dauert etwa eine Stunde — kostenlos und unverbindlich, danach wissen Sie, woran Sie sind. Ich bin Marcus Lindow und sorge mit Webdesign dafür, dass kleine Betriebe in Rostock und Mecklenburg-Vorpommern bei Google gefunden werden — vom ersten Konzept bis zur laufenden Auffindbarkeit.


Quellen:

Häufig gestellte Fragen

Was kostet es, eine Homepage erstellen zu lassen?
Für einen kleinen Betrieb liegt die einmalige Erstellung meist im niedrigen vierstelligen Bereich. Bei mir ist es ein Festpreis: 990 € für eine Visitenkarte mit ein bis drei Seiten, 1.990 € für eine Unternehmens-Website mit fünf bis acht Seiten und 2.990 €, sobald ein kleiner Onlineshop dazukommt — jeweils netto, zzgl. 19 % Umsatzsteuer. Marktüblich sind für kleine Firmenwebsites grob 1.500 bis 10.000 €, je nach Umfang und Design.
Welche laufenden Kosten hat eine Website pro Monat?
Drei Posten: das Hosting (der Server, auf dem Ihre Website liegt) für rund 5 bis 25 € im Monat, die Domain (Ihre Webadresse, z. B. meinbetrieb.de) für etwa 10 bis 20 € im Jahr und auf Wunsch ein Pflegepaket für Updates, Backups und Sicherheit ab 79 € im Monat, monatlich kündbar. Ohne Pflegepaket bleiben Hosting und Domain die einzigen Fixkosten — zusammen rund 10 bis 25 € im Monat.
Was treibt den Preis einer Website in die Höhe?
Vor allem sechs Punkte: die Zahl und der Aufwand der Unterseiten, ein individuelles Design statt einer angepassten Vorlage, ob Texte und Fotos geliefert werden oder neu entstehen müssen, Zusatzfunktionen wie ein Buchungssystem oder ein Shop, die Zahl der Abstimmungsrunden und ein enger Termin. Jeder Punkt ist ein eigenes Arbeitspaket — kein bloßer Klick.
Was ist günstiger — Baukasten, Freelancer oder Agentur?
Ein Baukasten (Wix, IONOS, Jimdo) ist mit 10 bis 30 € im Monat am billigsten, aber für einen Betrieb, der damit Anfragen gewinnen will, selten ausreichend. Ein Freelancer oder Einzelkämpfer arbeitet oft zum Festpreis oder mit Stundensätzen von grob 50 bis 100 € und bietet einen direkten Ansprechpartner ohne Ticket-System. Eine Agentur verlangt meist höhere Stundensätze (grob 90 bis 150 €) und lohnt vor allem bei großen Projekten. Für fünf bis zehn Unterseiten ist ein erfahrener Einzelner oft die praktischste Wahl.
Gehört die Website mir — kann ich sie selbst pflegen oder den Anbieter wechseln?
Ja. Bei einer Website auf WordPress gehören Domain, Hosting-Zugang und Inhalte Ihnen — sie laufen auf Ihren Namen, nicht über mich. Kleine Textänderungen erledigen Sie nach einer kurzen Einweisung selbst, ohne Programmierkenntnisse. Und weil nichts an eine geschlossene Plattform gebunden ist, können Sie den Dienstleister jederzeit wechseln. Genau das ist der Unterschied zu billigen Baukasten- oder Knebel-Angeboten.
Gibt es Förderung für eine neue Website in Mecklenburg-Vorpommern?
Grundsätzlich ja, aber mit Einschränkungen. Das Bundesprogramm go-digital ist Ende 2024 ausgelaufen. In MV gibt es die Digitalisierungsförderung Mittelstand mit Zuschüssen von bis zu 50 % — abgewickelt über das Technologie-Beratungs-Institut (TBI). Sie ist aber an Förderaufrufe gebunden, die nicht durchgehend offen sind, und auf bestimmte Bereiche zugeschnitten. Vor dem Projektstart lohnt eine kurze Prüfung, ob gerade ein Aufruf läuft.
Warum nennen viele Anbieter keinen festen Preis?
Weil sie nach Stunden abrechnen und der Aufwand vorab nicht feststeht — oder weil sie die eigene Kalkulation nicht offenlegen wollen. Beides ist nicht per se unseriös. Aber als Kunde sollten Sie fragen dürfen, was ein Paket enthält und was es kostet. Ein klarer Festpreis auf Basis Ihrer Anforderungen schafft Planungssicherheit; eine Preisspanne ohne Beschreibung schafft sie nicht.
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